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Georg Fritzsch

Georg Fritzsch

Foto: Felix Grünschloss

Mit der Spielzeit 2020/21 wird Georg Fritzsch Generalmusikdirektor der BADISCHEN STAATSKAPELLE und
des BADISCHEN STAATSTHEATERS KARLSRUHE. Bevor er sich dem Dirigieren widmete, studierte Georg Fritzsch zunächst Violoncello an der „Hochschule für Musik Carl Maria von Weber“ in Dresden. Nach dem Studium folgte ein Engagement als Solocellist beim Philharmonischen Orchester Gera, parallel dazu begann Georg Fritzsch sein Dirigierstudium in Dresden und Leipzig, das er 1993 abschloss. 1991 ging Georg Fritzsch als Preisträger des Deutschen Dirigentenforums in Halle hervor, 1993 erhielt er das Stipendium der Herbert-von-Karajan-Stiftung. Nur fünf Jahre später folgte seine Berufung als Generalmusikdirektor des Philharmonischen Orchesters Südwestfalen sowie als Musikalischer Oberleiter des Theaters Hagen. Mit Beginn der Spielzeit 2003/04 wurde Georg Fritzsch zum Generalmusikdirektor der Landeshauptstadt Kiel ernannt. Von dieser Position hat er sich am Ende der Saison 2018/19 nach
16 erfolgreichen Jahren verabschiedet. Von 2009 bis 2011 war Georg Fritzsch zusätzlich zu seiner Kieler Tätigkeit Chefdirigent des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck sowie des Tiroler Landestheaters Innsbruck.

Er stand u. a. am Pult der Sächsischen Staatskapelle Dresden, der Dresdner Philharmonie, des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin, des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin, des Staatsorchesters Stuttgart, des Gürzenich-Orchesters Köln. Darüber hinaus wurde er u. a. zum Radio-Symphonieorchester Basel, zum Beijing Symphony Orchestra, zum RTÉ National Symphony Orchestra of Ireland, zum Taipei Sinfonieorchester und zum National Symphony Orchestra Johannesburg eingeladen. Er dirigierte an der Staatsoper Hannover, am Aalto Theater Essen, am Nationaltheater Weimar, an der Deutschen Oper am Rhein sowie an der Dresdner Semperoper. Gastspiele führten ihn in zahlreiche Länder Europas, Afrikas, Asiens und Amerikas. 

Eine besondere Partnerschaft verbindet den Dirigenten mit der Staatsoper Stuttgart, wo er in den vergangenen Jahren zahlreiche Aufführungen mit Opern von Strauss und Wagner dirigierte. Neben seiner Tätigkeit in Kiel führten Georg Fritzsch in 18/19 Gastspielverpflichtungen u. a. zurück an die Staatsoper Stuttgart, zur BADISCHEN STAATSKAPELLE KARLSRUHE sowie an das Grand Théâtre de Genève, dessen Wiedereröffnung im Februar 2019 mit dem Ring des  Nibelungen unter seiner Leitung von Publikum und Presse bejubelt wurde. In der Saison 19/20 führten ihn Engagements u. a. wieder an die Semperoper Dresden.

Eine besondere Affinität empfindet Georg Fritzsch zu den 
Komponisten der deutschen Klassik und Romantik, er fühlt sich aber auch der zeitgenössischen Musik verpflichtet. So leitete er mit großem Erfolg Uraufführungen von Matthus, Franke, Kirchner, Kunad u. v. a. Beachtenswert ist sein Engagement für Cristóbal Halffter, dessen Opern Lázaro und Schachnovelle er zur Uraufführung brachte. 

Neben seinen Verpflichtungen als Dirigent legt Georg Fritzsch großen Wert auf die Förderung des künstlerischen Nachwuchses. Von 1999 bis 2003 bekleidete er eine Professur für Dirigieren an der Musikhochschule Tilburg (Niederlande). Seit 2003 leitet er regelmäßig Dirigierkurse für  das Dirigentenforum des Deutschen Musikrates. Seit Oktober 2017 ist Georg Fritzsch Inhaber einer Professur für Dirigieren an der Hochschule für Musik und Theater in München.

--> Mehr Infos unter http://www.georgfritzsch.com/

--> Georg Fritzsch auf Wikipedia

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