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Florian König

Florian König

Foto: Felix Grünschloß

Florian König, aufgewachsen in Limburg a.d. Lahn, Hessen, studierte nach dem Abitur und einer klassischen, musikalischen Ausbildung im Fach Violine Kulturmanagement mit den Schwerpunkten Musik- und Theatermanagement in Dortmund.
Bereits während des Studiums konzipierte und realisierte er mehrere Musik- und Theaterprojekte u.a. mit dem Bottroper Kammerorchester oder dem Verein für Neue Musik Dortmund e.V. im Ruhrgebiet. Besonders die Vermittlung und Förderung zeitgenössischer klassischer Musik bildete dabei einen Schwerpunkt seiner Arbeit. Als aktiver Kammer- und Orchestermusiker führte ihn seine Konzerttätigkeit über Nordrhein-Westfalen hinaus auch nach Frankreich, Italien, Polen, Österreich und in die USA.
Neben der Musik war Florian König als Produzent und Projektleiter auch im Bereich Film tätig. So brachte er im Jahr 2011 das XXS - Dortmunder Kurzfilmfestival als dessen Geschäftsführer zum ersten Mal in Kooperation mit dem Schauspiel Dortmund heraus. Den Weg in die Tanzwelt fand Florian König in der Spielzeit 2011/12 als Assistent der Ballettdirektion des Ballett Dortmund und wechselte in der darauffolgenden Spielzeit in die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Sparten Oper & Ballett des Theater Dortmund. Im August 2013 holte ihn Ballettdirektorin Bridget Breiner schließlich nach Gelsenkirchen, wo er als Ballettmanager des Ballett im Revier tätig war.

Zusätzlich zum Aufbau des Repertoires realisierte Florian König seitdem u.a. die Jam Session on Tour: K20/K21, einen interaktiven Tanzparcours (Choreografie: Demis Volpi) mit der Gelsenkirchener Company in der Kunstsammlung NRW, anlässlich der Uraufführung von Bridget Breiners Ballett Charlotte Salomon: Der Tod und die Malerin die begleitende Ausstellung im Kunstmuseum Bochum sowie ein Musik- und Tanzprojekt mit dem Ballett im Revier, Flüchtlingen und dem New Yorker Jazz-Trio „VAX“.

Zu den wichtigsten Koproduktionen unter seinem Management zählen David Dawsons Giselle mit dem Aalto Ballett Essen und Bridget Breiners Ballett Prosperos Insel mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen und dem Jugendkonzertchor Dortmund. Zuletzt brachte er eine dreijährige Kooperation zwischen der Stadt Aschaffenburg und dem Ballett im Revier auf den Weg, die zu den Vorreitern des neu geschaffenen Fonds „Tanzland“ der Kulturstiftung des Bundes gehört.
Im Rahmen des „Junge Choreografen“-Abends kreierte Florian König 2016 gemeinsam mit dem Tänzer Valentin Juteau seine erste Choreografie Incandescence am Musiktheater im Revier.

Ihn verbindet eine enge Zusammenarbeit mit den künstlerischen Teams, die Bridget Breiner und er nach Gelsenkirchen engagiert haben, zu denen z.B. Choreograf*innen wie Cathy Marston, David Dawson, Kevin O’Day, Pontus Lidberg, Benvindo Fonseca und Ausstatter*innen wie Jürgen Kirner, Ines Alda, Jean-Marc Puissant oder Komponist*innen  wie die New Yorkerin Michelle DiBucci oder der Lette Georgs Pelēcis gehören. Mit der Spielzeit 2019/20 wechselt er als Ballettmanager und Stellvertreter der Ballettdirektorin an das STAATSBALLETT KARLSRUHE.

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