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Ramon Vargas

Ramon Vargas

Mit 22 Jahren gewann der mexikanische Tenor den renommierten Carlo Morelli-Gesangswettbewerb in seinem
Heimatland. Der Mailänder Caruso-Wettbewerb brachte
ihm den internationalen Durchbruch. Er wurde Mitglied des
Opernstudios der Wiener Staatsoper und 1988 bis 1990 des
Theaters Luzern. 1990 debütierte er an den Opernhäusern
von Zürich, Paris, Bologna und sang Tamino an der Wiener
Staatsoper. 1992 folgten die Metropolitan Opera, 1993 die
Mailänder Scala, das Royal Opera House London, die San
Francisco Opera, das Teatro Colón, die Arena di Verona und
das Teatro Real Madrid. Eine Vielzahl von Preisen folgten:
Als bester Opernsänger der Saison wurde er 1993 in Italien
mit dem Lauri-Volpi-Preis ausgezeichnet, 1995 mit dem Preis
der italienischen Musikkritik, 1999 vom Österreichischen
Festspiel-Magazin zum „Besten Tenor“ ernannt, 2000 vom
britischen Fachmagazin „Opera Now“ zum Künstler des
Jahres gekürt und 2001 von der deutschen Phono-Akademie
als Sänger des Jahres mit dem ECHO Klassik geehrt. Vargas‘
Repertoire umfasst über 50 Partien von Mozarts Idomeneo
bis Strawinskys Rake’s Progress und Granados‘ Goyescas.

Besondere Schwerpunkte liegen in dem italienischen und
französischen Repertoire, wo Partien wie Fernand in
Donizettis La Favorite, Massenets Werther oder Offenbachs
Hoffmann zu seinen Paraderollen zählen. Daneben ist der
Tenor aber auch ein leidenschaftlicher Lied-Interpret. Offenbachs Hoffmann, mit dem er sein Debüt am STAATSTHEATER KARLSRUHE gibt, sang er 2016 an der Pariser Opéra Bastille sowie 2019 am Teatro Colón in Buenos Aires. Anfang 2020 wird er mit der Titelpartie in Roberto Devereux in Los Angeles und als Gabriele Adorno in Simon Boccanegra in Hamburg zu hören sein.

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