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Kevin O'Day

Kevin O'Day

Foto: Costin Radu

In Phoenix, Arizona geboren, wurde der Amerikaner Kevin O'Day 2002 zum künstlerischen Leiter des Nationaltheater Mannheim Ballett ernannt, das mit Beginn seiner Leitung Kevin O'Day Ballett NTM hieß, und war von 2013 bis 2016 als Ballettintendant sowie stellvertretender Betriebsdirektor tätig. Seit der Spielzeit 2018/2019 ist er Artist in Residence der Tanzcompany Mainfranken Theater Würzburg.

Als Choreograf hat O'Day mehr als siebzig Ballette geschaffen, darunter Auftragswerke für das New York City Ballet, das Ballet British Columbia, Hubbard Street Dance Chicago, Les Grands Ballet Canadiens, Stuttgarter Ballett, Les Ballets de Monte Carlo, Pacific Northwest Ballet, Pennsylvania Ballet, Pittsburgh Ballet, Gran Ballet Argentino, das Königlich Dänische Ballett, ProArteDanza, BalletX, Ballett im Revier, Ballett Augsburg, Ballett Nordhausen und Visceral Dance Chicago.

O'Day erhielt seine frühe Tanzausbildung an der Joffrey Ballet School in New York. Nach einem Jahr wurde er zunächst Miglied von Joffrey II, im darauffolgenden Jahr dann der Company des Joffrey Ballet. 1984 begann O'Day seine lange Zusammenarbeit mit der Choreografin Twyla Tharp. Von 1988 bis 1991 war er Solist am American Ballet Theatre, wo er in einer Vielzahl von Rollen sowohl im klassischen als auch im zeitgenössischen Repertoire tanzte.

1991 trat er William Forsythes Frankfurter Ballett bei, von 1992 bis 1995 war er Mitglied von Mikhail Baryshnikovs White Oak Dance Project. Während dieser Zeit trat er häufig als Gast des New York City Ballet auf. 1994 lud Mikhail Baryshnikov O'Day ein, eine neue Arbeit für das White Oak Dance Project zu choreografieren und gab damit sein Debüt als Choreograf. 1998 gründete O'Day seine eigene Company, O'Day Dances, in Zusammenarbeit mit dem Komponisten John King.

O'Days erhielt für seine Choreografie zahlreiche Auszeichnungen und Nominierungen, so z. B. wurde er auch 2000 für einen MTV Videomusikpreis in der Kategorie „Beste Choreografie“ in dem Video So Pure von Alanis Morissette nominiert. Full Bloom, ein Stück, das von O'Day, Robert Glumbek und Luches Huddleston Jr. choreografiert wurde, zählte 2010 zu den nominierten Werken beim Canadian Dora Mavor Moore Award. Im selben Jahr wurde O'Day mit dem Koerner Award ausgezeichnet, der erstmalig vom Canadian Banff Centre vergeben wurde.

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