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HÄNSEL UND GRETEL

Claudia Mahnke, Hans-Jörg Weinschenk, Ina Schlingensiepen - Foto: Jochen Klenk
Claudia Mahnke, Hans-Jörg Weinschenk, Ina Schlingensiepen - Foto: Jochen Klenk
Uliana Alexyuk  - Foto: Arno Kohlem
Claudia Mahnke, Ina Schlingensiepen - Foto: Jochen Klenk
Uliana Alexyuk  - Foto: Arno Kohlem
Edward Gauntt, Kerstin Witt - Foto: Jochen Klenk
Uliana Alexyuk  - Foto: Arno Kohlem
Claudia Mahnke, Maike Etzold, Ina Schlingensiepen - Foto: Jochen Klenk
Claudia Mahnke, Ina Schlingensiepen, Kinderballett - Foto: Jochen Klenk
Claudia Mahnke, Ina Schlingensiepen - Foto: Jochen Klenk
Claudia Mahnke, Ina Schlingensiepen - Foto: Jochen Klenk

Märchenspiel in drei Bildern von Engelbert Humperdinck

Dichtung von Adelheid Wette
In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

Ab 6 Jahren

Dauer: 2h 15, 1 Pause 

WIEDERAUFNAHME
26.11.2022 GROSSES HAUS

Die Oper Hänsel und Gretel von Engelbert Humperdinck (1854-1921) kann als einzig erfolgreiche Märchenoper in ihrer Art gelten. Bezeichnend für das Werk ist die Übereinstimmung zwischen Märchen-Ton und inspirierter, stimmungsvoller Musik, in der vor allem das Geheimnis des Waldes meisterhaft geschildert wird. Die volksliedhafte Melodik und die schlichten Motive sind kunstvoll zu einem durchkomponierten Gebilde nahezu symphonischen Ausmaßes verarbeitet. Das Uraufführungsdatum: 23. Dezember 1895, Hoftheater Weimar, unmittelbar vor dem Weihnachtsfest, fixierte das Stück als Weihnachtsmärchen, obgleich es im Sommer spielt (die Kinder werden zum Beeren sammeln in den Wald geschickt) und lediglich die Lebkuchen den einzigen Bezug zur Weihnachtszeit darstellen. Bruno Bettelheim schreibt: Hänsel und Gretel ist eines der vielen Märchen, in denen zwei Geschwister sich gegenseitig retten, was ihnen gelingt, weil sie sich zusammentun. Das Kind sieht existentielle Gefahren nicht objektiv, sondern in phantastischer Übertreibung entsprechend seiner unreifen Angst. Das Märchen von Hänsel und Gretel macht ihm Mut, auch die Phantasieprodukte seiner eigenen Angst zu überprüfen, da solche Märchen ihm das Vertrauen schenken, dass es nicht nur mit realen Gefahren fertig werden kann, sondern sogar mit den stark übertriebenen, die nur in seiner Angst existieren. Solange Kinder an Hexen glauben - wie sie es immer getan haben und immer tun werden, bis sie so alt geworden sind, dass sie sich nicht mehr gezwungen sehen, ihren gestaltlosen Ängsten eine menschenähnliche Gestalt zu geben - , sollte man ihnen Geschichten erzählen, in denen gescheite Kinder es fertigbringen, sich von solchen Verfolger-Figuren ihrer Phantasie zu befreien. Wenn ihnen das gelingt, haben sie davon - genau wie Hänsel und Gretel - einen ungeheuren Gewinn.

Termine

 Mittwoch, 14.12., 19:00 - 21:15

GROSSES HAUS
ML Yang; Alexyuk, Donie a. G., Losseau, Niessen, Schein a. G.; Ks. Takada, Ks. Wohlbrecht

TICKETS

47,00 - 13,00 Euro

GEKÜRZTE FASSUNG FÜR SCHULEN / KEINE PAUSE
 Donnerstag, 15.12., 11:00 - 12:15

GROSSES HAUS
Am 15.12.: Dauer 1h 15, keine Pause
ML Yang; Alexyuk, Donie a. G., Losseau, Niessen, Schein a. G.; Ks. Takada, Ks. Wohlbrecht

RESTKARTEN / STEHPLÄTZE

18,00 Euro / erm. 9,00 Euro

 Sonntag, 25.12., 18:00 - 20:15

GROSSES HAUS

TICKETS

80,00 - 21,00 Euro

Weitere Termine

ZUM VORLETZTEN MAL IN DIESER SPIELZEIT
 Donnerstag, 5.1., 20:00 - 22:15

GROSSES HAUS

TICKETS

47,00 - 13,00 Euro

ZUM LETZTEN MAL IN DIESER SPIELZEIT
 Freitag, 20.1., 20:00 - 22:15

GROSSES HAUS

TICKETS

52,00 - 15,00 Euro

Besetzung

Peter, BesenbinderKammersänger Tomohiro Takada
Jaco Venter a. G.
Gertrud, sein WeibChristina Niessen
HänselFlorence Losseau
GretelUliana Alexyuk
Die KnusperhexeKammersänger Matthias Wohlbrecht
SandmännchenHelena Donie a. G.
TaumännchenHenriette Schein a. G.
MITBADISCHE STAATSKAPELLE
Statisterie des BADISCHEN STAATSTHEATERS
Cantus Juvenum Karlsruhe e. V.
Ballettschule Corpus
Musikalische LeitungJohannes Willig
NachdirigatYura Yang
RegieAchim Thorwald
BühneChristian Floeren
KostümeUte Frühling
ChoreografieAndrei Golescú
Choreografische MitarbeitPaz Montero
Leitung Kinderchor & EinstudierungAnette Schneider
Einstudierung KinderchorClara-Sophie Bertram
DramaturgieMargit Poremba