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RUß – EINE GESCHICHTE VON ASCHENPUTTEL

Carolina Martins, Francesca Berruto - Ruß - Ballett - Foto: Arno Kohlem
Francesca Berruto (Livia), Sara Zinna (Sophia), José Urrutia (Vater), Alba Nadal (Mutter), Rita Duclos (Clara)  - Foto: Costin Radu
Francesca Berruto (Livia), Ledian Soto (Mitch, ein Arbeiter)  - Foto: Costin Radu
Francesca Berruto (Livia), Ensemble - Foto: Costin Radu
Arbeiter: Paul Calderone, João Miranda, Louiz Rodrigues, Daniel Rittoles, Valentin Juteau, Joshua Swain  - Foto: Costin Radu
Rita Duclos (Clara), Emiel Vandenberghe (J. R. Prince, Sohn eines Industriebarons)  - Foto: Costin Radu
Francesca Berruto (Livia), Ledian Soto (Mitch, ein Arbeiter)  - Foto: Costin Radu
Alba Nadal (Mutter), Francesca Berruto (Livia)  - Foto: Costin Radu
Alba Nadal (Mutter), José Urrutia (Vater)  - Foto: Costin Radu
Sara Zinna (Sophia)  - Foto: Costin Radu
Francesca Berruto (Livia), Emiel Vandenberghe (J. R. Prince, Sohn eines Industriebarons), Ensemble (Arbeiter)  - Foto: Costin Radu
Carolin Steitz, Daniel Rittoles, Nami Ito, Olgert Collaku (Ballgäste)  - Foto: Costin Radu
Rita Duclos (Clara), Francesca Berruto (Livia) - Foto: Costin Radu
Francesca Berruto (Livia), Rita Duclos (Clara)  - Foto: Costin Radu
Rita Duclos (Clara), José Urrutia (Vater)  - Foto: Costin Radu
Carolin Steitz (Clara), Maxime Quiroga (J. R. Prince, Sohn eines Industriebarons) - Foto: Costin Radu

Ballett von Bridget Breiner

Musik von Johann Strauss (Sohn), Woody Guthrie, Nina Simone u.a.
KARLSRUHER NEUFASSUNG 
Ab 8 Jahren 

Dauer: 1h 45, 1 Pause 

WIEDERAUFNAHME
22.9.2021 GROSSES HAUS

„Und wenn sie nicht gestorben sind ...“ Mit dieser versöhnlichen Formel kommt für die meisten Märchenheld*innen das Happy End. Aber was geschieht, wenn man sich dieselbe Geschichte aus der Sicht eines der sogenannten Bösewichte vor Augen führt? Ist das „Böse“ nicht eine Frage der Perspektive? Diesen Fragen stellte sich Bridget Breiner in ihrem ersten Handlungsballett Ruß – Eine Geschichte von Aschenputtel. Mittelpunkt ihrer Choreografie ist nicht Clara, das Aschenputtel. Vielmehr folgen wir Livia, einer der Stiefschwestern, die Claras Stiefmutter mit in die Familie gebracht hat. Unter den Machtspielen ihrer Mutter leidend, entdeckt Livia in Clara ihr Gegenstück, ihre Wunschvorstellung. Bewunderung und Faszination schlagen in Eifersucht um. Trotz aller Bemühungen ihrer Mutter folgt die Geschichte ihrem bekannten Lauf; der für Livia bestimmte Prinz findet in Clara die wahre Liebe. Doch Livia geht ihren eigenen Weg, befreit sich von den Zwängen ihrer Umwelt und nimmt ihr Leben selbst in die Hand.

Gemeinsam mit ihrem Ausstatter Jürgen Franz Kirner und dem Akkordeonisten Marko Kassl verlegt Bridget Breiner das Geschehen zwischen Kohlenpott und amerikanische Bergbautradition. Die Aschenbrödel-Partitur von Johann Strauss (Sohn), amerikanische Arbeiterlieder und moderne Kompositionen für Akkordeon vereinen sich zu einer Collage, die uns durch Livias Innen- und Außenwelt führt. Das für das Ballett im Revier kreierte Handlungsballett gewann 2013 den begehrten Theaterpreis DER FAUST in der Kategorie „Beste Choreografie“. Damit wurde Bridget Breiners Kunst ausgezeichnet, bekannte Geschichten und Stoffe aus einer neuen Perspektive für den Tanz umzusetzen - in dieser Spielzeit erstmals zu erleben auf der Bühne des GROSSEN HAUSES.