Springe zum Inhalt Springe zur Hauptnavigation

PENTHESILEA

Claudia Hübschmann - Penthesilea - Foto: Arno Kohlem
Claudia Hübschmann (Penthesilea), Jannek Petri (Achilles)  - Foto: Felix Grünschloss
Jannek Petri (Achilles), Claudia Hübschmann (Penthesilea)  - Foto: Felix Grünschloss
Claudia Hübschmann (Penthesilea), Jannek Petri (Achilles)   - Foto: Felix Grünschloss
Claudia Hübschmann (Penthesilea)  - Foto: Felix Grünschloss
Claudia Hübschmann (Penthesilea), Jannek Petri (Achilles)  - Foto: Felix Grünschloss
Claudia Hübschmann (Penthesilea)  - Foto: Felix Grünschloss
Jannek Petri (Achilles), Claudia Hübschmann (Penthesilea)  - Foto: Felix Grünschloss
Jannek Petri (Achilles)  - Foto: Felix Grünschloss
Claudia Hübschmann (Penthesilea), Jannek Petri (Achilles)  - Foto: Felix Grünschloss

ein Trauerspiel von Heinrich von Kleist

Ab 16 Jahren

Dauer: ca. 1h 15

WIEDERAUFNAHME
28.4.2022 STUDIO

„Küsse, Bisse, / Das reimt sich, und wer recht von Herzen liebt, / Kann schon das eine für das andre greifen.“ Penthesilea hat sich in ihren Feind verliebt, den griechischen Helden Achilles. Auf dem Schlachtfeld tötet sie den Angebeteten – gemeinsam mit ihren Hunden beißt sie ihn tot. Erwacht aus ihrem Blutrausch, kann sie nicht glauben, was sie getan hat. Die gesellschaftliche Ordnung ihres Frauenstaats sieht keine persönlichen Liebesbeziehungen vor. Dem Gesetz nach müssen die Männer im Kampf erobert werden; nach dem Akt der Zeugung entledigen sich die Frauen ihrer wieder. Auch auf das Schlachtfeld von Troja sind die Amazonen gezogen, um sich eine Schar Jünglinge einzufangen und sie in ihre Heimat zu entführen. Doch als Penthesilea den griechischen Kämpfer Achilles erblickt, will sie nur ihn besitzen, ihn lieben. Ein Kampf der Liebe gegen gesellschaftliche Konventionen tobt in der Brust der großen Amazonenkönigin.

Die Regisseurin Anne Bader setzt die Reihe von Kleist Inszenierungen am STAATSTHEATER nach Hermannsschlacht, Amphitryon und dem Prinz von Homburg fort. Ihre Version des griechischen Klassikers Antigone am Hamburger Schauspielhaus wurde von der Kritik als „unbedingt sehenswert“ gefeiert. Bader arbeitet u. a. am Deutschen Theater Berlin, am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, am Staatstheater Mainz, am Staatstheater Nürnberg und am Theater Münster. Sie machte sich vor allem mit konzentrierten Inszenierungen zeitgenössischer Texte einen Namen. Mit Kleists sprachlichem Meisterwerk stellt sie sich erstmals dem Karlsruher Publikum vor.

Termine

WIEDERAUFNAHME
 Donnerstag, 28.4., 19:30 - ca. 20:45

STUDIO

17,00 Euro / erm. 8,50 Euro

Besetzung

PenthesileaClaudia Hübschmann
AchillesJannek Petri
RegieAnne Bader
Bühne & KostümeSylvia Rieger
MusikMatthias Schubert
DramaturgieSonja Walter
TheaterpädagogikBenedict Kömpf-Albrecht