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IN DEN GÄRTEN ODER LYSISTRATA TEIL 2

Lucie Emons (Lysistrata) - Foto: Felix Grünschloss
Lucie Emons (Lysistrata), André Wagner, Thomas Schumacher, Jannek Petri (Bernd, Chor) - Foto: Felix Grünschloss
Lucie Emons (Lysistrata), André Wagner, Thomas Schumacher, Jannek Petri - Foto: Felix Grünschloss
Thomas Schumacher - Foto: Felix Grünschloss
Lucie Emons (Lysistrata), Jannek Petri (Bernd, Chor) - Foto: Felix Grünschloss
Andrè Wagner (Bernd, Chor), Lucie Emons (Lysistrata) - Foto: Felix Grünschloss
Lucie Emons (Lysistrata), André Wagner, Thomas Schumacher, Jannek Petri - Foto: Felix Grünschloss
Lucie Emons (Lysistrata), André Wagner, Thomas Schumacher, Jannek Petri - Foto: Felix Grünschloss
Lucie Emons (Lysistrata) - Foto: Felix Grünschloss
Lucie Emons (Lysistrata) - Foto: Felix Grünschloss
André Wagner (Bernd, Chor) - Foto: Felix Grünschloss
Lucie Emons (Lysistrata) - Foto: Felix Grünschloss
Vordergrund: Andrè Wagner (Bernd, Chor)
Hintergrund: Lucie Emons (Lysistrata), André Wagner (Bernd, Chor) - Foto: Felix Grünschloss
André Wagner (Bernd, Chor) - Foto: Felix Grünschloss
 - Foto: Felix Grünschloss
Jannek Petri (Bernd, Chor) - Foto: Felix Grünschloss

von Sibylle Berg

Deutsche Erstaufführung

 

Dauer: 1h 30

LIVE-PREMIERE
26.2.2022 STUDIO

Sibylle Bergs neuestes Stück beginnt in einer Zukunft, in der die Männer so gut wie ausgestorben sind und Frauen die Geschicke der Welt lenken. Die letzten noch lebenden männlichen Exemplare führen das Publikum durch ein Museum, in dem sich die sogenannten Gärten befinden, in denen die Entwicklung bis zur weiblichen Machtübernahme exemplarisch vor Augen geführt wird. Wir beginnen im „Vorspielgarten“. In ihm ist der Beginn einer Liebe zwischen Bernd und Lysistrata zu erleben, zu einer Zeit, in der die Welt noch männlich dominiert war. In weiteren Gärten ist die Entwicklung der Beziehung zu sehen, Bernd und Lysistrata ziehen zusammen, bekommen ein Kind – von diesem Moment an geht es mit den beiden bergab und die Menschheitsgeschichte wechselt das Vorzeichen: von männlich zu weiblich. Bei Aristophanes ruft die Titelheldin Lysistrata die Frauen verfeindeter Kriegsheere zum Sexstreik auf, um Frieden zu erzwingen. In Sibylle Bergs Überschreibung dieses Stoffes gehen die Männer in den Streik, weil sie nicht alleine zuständig sein wollen für Kindererziehung und Haushalt. Ihre Existenzen enden in den „Friedgärten“, Einrichtungen außerhalb der Stadt, in denen sie unbehelligt sterben können.

Sibylle Berg führt mit dieser science-fiction-artigen Komödie drastisch-humorvoll zugespitzt vor Augen, dass die Begriffe Gleichberechtigung und Macht zusammengeführt werden müssen, um einen gesellschaftlichen Fortschritt zu erreichen.

Die preisgekrönte Autorin und Dramatikerin ist mit der deutschen Erstaufführung ihrer Lysistrata-Überschreibung in der Spielzeit 2020/21 erstmals am STAATSTHEATER vertreten.

Termine

ZUM LETZTEN MAL IN DIESER SPIELZEIT
 Sonntag, 26.6., 19:00 - 20:30

STUDIO

TICKETS

17,00 Euro / erm. 8,50 Euro

Besetzung

LysistrataLucie Emons
Bernd, ChorJannek Petri
Thomas Schumacher
André Wagner
RegieNele Lindemann
Fabian Groß
BühneDominique Wiesbauer
VideoJulia Patey
DramaturgieAnna Haas