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GOTT

von Ferdinand von Schirach

Renate Gärtner möchte nicht mehr leben. Körperlich und geistig ist sie kerngesund, aber seit dem Tod ihres Mannes sieht die 78-Jährige im Leben keinen Sinn mehr. Sie bittet ihre Ärztin um ein Medikament, das ihr die Möglichkeit bietet, selbst über ihr Lebensende zu entscheiden. Und sie möchte ihren Fall grundsätzlich vor der Ethikkommission verhandelt wissen. Dort entspinnt sich eine leidenschaftliche Diskussion zwischen Mediziner*innen, Jurist*innen und Geistlichen.

Nach dem großen Erfolg von Terror legt Ferdinand von Schirach einen neuen hochaktuellen Theatertext vor. Wieder geht es um Leben und Tod. Wem gehört unser Leben? Wer entscheidet über unseren Tod? Wie steht es um die menschliche Freiheit, Autonomie und Selbstbestimmung? Im Februar 2020 hat das Karlsruher Bundesverfassungsgericht die „geschäftsmäßige“ Sterbehilfe erlaubt und den Beschwerdeführenden gegen den Paragraf 217 des Strafgesetzbuches vorerst freie Hand gegeben. Nun muss der Gesetzgeber weiter beraten. Mit seinem Stück setzt der Jurist und Autor von Schirach seine Idee von Theater als Ort des gesellschaftlichen Diskurses fort, in dem die großen Grundsatzdebatten unserer Zeit verhandelt werden.

REGIE Elke Petri BÜHNE Saskia Wunsch KOSTÜM Annemarie Kögl DRAMATURGIE  Anna Haas

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