Springe zum Inhalt Springe zur Hauptnavigation

NABUCCO

Oper in vier Teilen von Giuseppe Verdi

Text von Temistocle Solera
In italienischer Sprache mit deutschen & englischen Übertiteln

Ab 14 Jahren

SONNTAG VOR DER PREMIERE
8.10.2023 NEUES ENTREE
PREMIERE
21.10.2023 GROSSES HAUS

In Verdis alttestamentarischer Oper Nabucco geht es um Macht, Religion, Imperialismus, Freiheit und Liebe. 586 v. Chr. hatte der babylonische König Nabucco (Nebukadnezar) Jerusalem erobert, den dortigen Tempel zerstört und das jüdische Volk unter Führung des Hohepriesters Zaccaria ins Exil verschleppen lassen. Im Rausch menschlicher Hybris erklärt er sich selbst zum Gott – und verliert darüber den Verstand. Zur Erweiterung des Konflikts tragen auch beide Töchter Nabuccos bei. Fenena liebt den Hebräer Ismaele. Auch ihre Schwester Abigaille liebt ihn, die ansonsten alle Hebräer*innen hasst. Als Abigaille darüber hinaus erfährt, dass sie in Wahrheit von einer Sklavin geboren wurde, entmachtet sie den verblendeten Vater. Der mörderische Kampf um die Macht eskaliert immer mehr. Erst als Nabucco sich zu dem Gott der Hebräer bekennt, findet er ins Leben zurück und kann seine zweite Tochter Fenena retten, die von Abigaille dem Gott Baal geopfert werden soll. Den Jüdinnen*Juden schenkt er die Freiheit und verspricht ihnen, einen neuen Tempel aufzubauen.

Die 1842 an der Mailänder Scala uraufgeführte Oper war der erste nachhaltige Erfolg des damals 29-jährigen Verdi, bei der die Italiener*innen die Befreiung Israels aus der babylonischen Gefangenschaft mit der Befreiung Italiens aus der Knechtschaft Österreichs im 19. Jahrhundert verglichen. Der Gefangenenchor Va, pensiero, sull’ali dorate (Flieg, Gedanke, auf goldenen Schwingen) ist bis heute eine der populärsten Musiknummern der Operngeschichte und die inoffizielle italienische Nationalhymne geworden. Er steht beispielhaft für die Befreiung eines unterdrückten Volkes und ist einer von vielen emotionalen Höhepunkten der Oper.

Mit sicherem Gespür für Dramatik hat Verdi eine atemlose Handlung vertont, mit sich überstürzenden Ereignissen, wahnsinnigen Politiker*innen, Fake News, religiösem Fanatismus und erschütternden Liebesgefühlen. Die Oper, die nie zur Ruhe kommt und von Menschen erzählt, die nur alles oder nichts kennen, inszeniert der italo-amerikanische Regisseur Thaddeus Strassberger, der erstmals am BADISCHEN STAATSTHEATER arbeitet.

Termine

SONNTAG VOR DER PREMIERE
 Sonntag, 8.10., 11:00 - 12:30

NEUES ENTREE

TICKETS

8,00 Euro

PREMIERE
 Samstag, 21.10., 19:30

GROSSES HAUS
ML Yang; Domaschuk a. G., Nash a. G., Spilger; Ks. Gorny, Petrean a. G., Ks. Schneider, Thammathi, Zhao

RESTKARTEN / STEHPLÄTZE

71,00 - 19,00 Euro

 Freitag, 27.10., 19:30

GROSSES HAUS
ML Yang; Danyliv a. G., Losseau, Nash a. G.; Gazaryan, Petrean a. G., Ks. Schneider, Thammathi, Zhao

RESTKARTEN / STEHPLÄTZE

52,00 - 15,00 Euro

Weitere Termine

 Samstag, 11.11., 16:00

GROSSES HAUS

TICKETS

52,00 - 15,00 Euro

 Freitag, 1.12., 19:30

GROSSES HAUS

TICKETS

52,00 - 15,00 Euro

 Sonntag, 17.12., 19:30

GROSSES HAUS

TICKETS

52,00 - 15,00 Euro

 Donnerstag, 11.1., 19:30

GROSSES HAUS

TICKETS

47,00 - 13,00 Euro

 Donnerstag, 25.1., 19:30

GROSSES HAUS

TICKETS

47,00 - 13,00 Euro

 Sonntag, 11.2., 16:00

GROSSES HAUS

TICKETS

52,00 - 15,00 Euro

 Dienstag, 27.2., 19:30

GROSSES HAUS

TICKETS

47,00 - 13,00 Euro

 Donnerstag, 14.3., 19:30

GROSSES HAUS

TICKETS

47,00 - 13,00 Euro

 Samstag, 23.3., 19:30

GROSSES HAUS

TICKETS

52,00 - 15,00 Euro

Besetzung

NabuccoLucian Petrean
lsmaeleNutthaporn Thammathi
Jenish Ysmanov
ZaccariaKammersänger Konstantin Gorny
Vazgen Gazaryan
AbigailleRebecca Nash a. G.
FenenaFlorence Losseau
Dorothea Spilger
Oberpriester des BaalLiangliang Zhao
AbdalloKammersänger Klaus Schneider
AnnaRuslana Danyliv a. G.
Aleksandra Domaschuk a. G.
BADISCHER STAATSOPERNCHOR
EXTRACHOR
BADISCHE STAATSKAPELLE
Statisterie des BADISCHEN STAATSTHEATERS
 
Musikalische LeitungYura Yang
NachdirigatUlrich Wagner
Regie & BühneThaddeus Strassberger
KostümeGiuseppe Palella
Stunt-ChoreografRan Arthur Braun a. G.
LichtRico Gerstner
ChorUlrich Wagner
DramaturgieDr. Matthias Heilmann